Der 87. Psalm.
1. Ein Psalmlied der Kinder Korah.
Sie ist fest gegründet auf den heiligen Bergen.
2. Der Herr liebt die Tore Zion
Über alle Wohnungen Jakob.
3. Herrliche Dinge werden in dir gepredigt,
Du Stadt Gottes. (Selah.)
4. Ich will predigen lassen Nahab und Babel, dass sie mich kennen sollen;
Siehe, die Philister und Syrer samt den Mohren
Werden daselbst geboren.
5. Man wird zu Zion sagen,
Dass allerlei Lente drinnen geboren werden,
Und dass Er, der Höchste, sie baue.
6. Der Herr wird predigen lassen in allerlei Sprachen,
Dass der etliche auch daselbst geboren werden. (Selah.)
7. Und die Sänger, wie am Reigen,
Werden alle in dir singen, eins ums ander.
„Sie ist fest gegründet auf den heiligen Bergen“, so fängt dieser Psalm an, welchen David verfasst hat für die Kinder Korahs. Was David darin sagt von der Stadt Gottes, das ist, von der Kirche, zu Jerusalem gestiftet, das hat er offenbar schon lange in seinem Gemüt und auf seinem Herzen erwogen. Zu seiner Zeit hatte es noch nicht das Aussehen, als ob aus derselben das werden sollte, was ihm Anlass zu solchem Preis und Dank geben konnte; aber der Geist des Herrn hatte ihn erleuchtet, dass er über den unscheinbaren Anfang hinüber auf die Zeit blicken konnte, wo die Herrlichkeit der Stadt Gottes sich entfalten würde, und noch voll von diesem Gedanken ist er an die Abfassung des Psalms gegangen. Hieraus erklärt es sich, dass er am Anfang seines Psalms die Stadt Gottes nicht nennt, sondern, als ob jeder schon selber merken müsste, wovon er rede, ohne Weiteres anfängt: „Sie ist fest gegründet auf den heiligen Bergen.“ - Wenn wir, Geliebte in dem Herrn, recht in dem Gedanken leben, welchen das am Anfang dieser Woche gefeierte heilige Pfingstfest in uns erwecken muss, wenn auch uns die großen Taten vor der Seele stehen, welche Gott an seiner Kirche getan hat und die er noch tun will, so ist's auch nicht nötig, uns erst ausdrücklich zu sagen, was unter der Stadt gemeint ist, von der es heißt: „Sie ist fest gegründet auf den heiligen Bergen“; wir müssen auch ohne dies verstehen und wissen, dass da von nichts anderem die Rede sein kann, als von der christlichen Kirche. Sie ist's, die nach der Schilderung des Psalms fest gegründet ist, welche von dem Herrn geliebt wird, in der herrliche Dinge gepredigt werden, zu der eine Menge der Gläubigen aus allen Völkern hinzugetan wird.
Fassen wir nun was der Psalm von der christlichen Kirche sagt, näher ins Auge. Er redet
I. von ihrer wunderbaren Festigkeit,
II. von ihrer wunderbaren Herrlichkeit,
III. von ihrem wunderbaren Wachstum.
Es nennt David Jerusalem oder die Stadt Gottes fest, weil sie gegründet ist auf Bergen, weil der Feind, der sie zerstören will, einen beschwerlichen und gefährlichen Weg zu nehmen hat; er nennt sie aber auch noch genauer eine Stadt, fest gegründet auf heiligen Bergen; von dem Herrn selber war ihr die Stätte angewiesen, wo sie stehen sollte, und Gottes besonderer Schutz und besondere Gnade sollten über dieser Stätte walten.
Wie treffend, wie tröstlich ist das gesagt, wenn wir's anwenden auf die christliche Kirche. Sie ist nicht auf den Grund unsrer Meinungen, sie ist nicht auf losen Sand gebaut, vielmehr auf den Fels, und dieser Fels ist Christus, und alle ihre Feinde, die dawider anlaufen, müssen an dem Felsen zerschellen; sie ruht auf den heiligen Bergen der göttlichen Verheißungen und selbst die Pforten der Hölle können sie nicht überwältigen. Wer als Feind gegen sie kommt, der muss bald erfahren, dass es vergeblich ist, wider den Herrn zu kämpfen; wer aber als Freund kommt, der findet in ihr eine feste Burg, der ist wie ein Israelite, der den Weg von Jericho nach Jerusalem, da man Gefahr lief, unter die Mörder zu fallen und beraubt und geschlagen zu werden, bereits zurückgelegt hat, der schon, während er noch durch das finstere Tal hinging, sehnsüchtig sprechen durfte: „ich hebe meine Augen auf zu den Bergen, von denen mir Hilfe kommt“, und der jetzt endlich die Höhe erstiegen hat, aus dem dunklen Tal auf die lichten Berge gekommen ist.
Wer nicht ein geradezu ungläubiges und darum undankbares Herz hat, Geliebte in dem Herrn, kommt oft dazu, irgend eine besondere Wohltat Gottes, eine besondere Freude, die ihm Gott beschert, eine besondere Errettung, die Gott ihm hat angedeihen lassen, mit herzlichem Dank anzuerkennen; wollen wir aber daneben doch auch der allergrößten Gnade Gottes nicht vergessen, der Gnade, durch welche jede besondere Wohltat Gottes uns erst zu einem Segen wird, dass wir nämlich auch geboren sind in der Stadt Gottes, die fest gegründet ist auf den heiligen Bergen, dass wir zu seinem Volk, zur christlichen Kirche gehören! Und hinwiederum besonders dafür, dass wir geboren sind in der evangelischen Kirche, die ohne äußerliches Ansehen, scheinbar wehrlos preisgegeben allen ihren Feinden, doch fest gegründet steht auf den Verheißungen des Herrn als auf heiligen Bergen! Sie ist das Zion, das um seiner Sünde willen wohl auch heimgesucht wird von dem Herrn, wie es einst dem irdischen Zion geschah, welches Druck und Zwang als gerechtes, wohlverdientes Gericht, und Spott und Geringschätzung sich musste gefallen lassen, das aber, so wie es bedenkt, wovon es gefallen ist, und zu dem Herrn, seinem Gott, sich wieder bekehrt, immer wieder aufgerichtet und mit neuer Gnade wieder gekrönt wird, dessen zerrissene Mauern doch wieder gebaut und dessen Schäden immer wieder geheilt werden. Wir wenden das Wort auf unsre Kirche an: „Der Herr liebt die Tore Zions über alle Wohnungen Jakobs.“ Gott sieht nicht darauf, ob seine Kirche vor der Welt groß und mächtig, stark und gewaltig dastehe, denn da müsste es uns oft bange werden, wenn wir auf unsere Kirche blicken; aber wenn Samuel sagt, als er unter den starken Söhnen Isais den Mann nach dem Herzen Gottes aussuchen soll: „Es geht nicht, wie ein Mensch sieht; ein Mensch sieht, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz an“, und gerade den unscheinbarsten, David, aussucht als den Mann nach dem Herzen Gottes, so trösten wir uns leicht über das äußerliche Ansehen, das uns mangelt. So lange das Herz gesund ist an unserer Kirche, so lange sie den Glauben sich bewahrt an das lautere Gotteswort, so lange sie dem Herrn dient, nicht nach vergeblichem Menschengebot, sondern so, wie der Herr nach seinem Wort will, dass man allein ihm diene, so lange wird sie auch das Zion sein, dessen Tore der Herr liebt über alle Wohnungen Jakobs, so lange wird er mit seinem besonderen Schutz und seinem besonderen Segen über ihr walten. Und wenn wir nun dem Herrn danken von ganzem Herzen, dass diese Kirche auch unsre Kirche ist, wenn wir uns freuen, dass sie fest gegründet ist auf den heiligen Bergen, dass sie ihren festen Grund hat in der Verheißung des Herrn, so lasst uns dafür Sorge tragen, dass auch wir in diesen Verheißungen unsern Grund behalten, dass wir nicht durch Untreue und Sünde uns um Gottes Verheißung bringen, wie einst das Volk Israel, dessen Stadt zerstört und dessen Tempel abgebrochen ist, lasst uns nicht vergessen, dass trotz aller erhaltenen Gnade und Verheißung Niemand fest bleiben kann, ohne Heiligung, dass das Wort des Apostels sagt: „Der feste Grund Gottes besteht“, aber auch hinzusetzt: „Es trete ab von der Ungerechtigkeit, wer den Namen Jesu Christi nennt.“ In diesem Wort haben wir beides, eine tröstliche Verheißung und eine ernstliche Mahnung.
Unser Psalm redet aber zweitens
auch von der Herrlichkeit der christlichen Kirche. Dass die jetzt noch unscheinbare Stadt Jerusalem und der Tempel, der darin sollte gebaut werden, herrlich sein würden, das sah David voraus. Doch was war es für eine Herrlichkeit, die ihm das Herz von Freude übergehen machte? Prachtvoll stand der Tempel da, als Salomo ihn gebaut hatte, überall geschmückt mit Gold, Silber und Edelsteinen, ein reicher Gottesdienst ward eingeführt, voll wunderbarer, bedeutsamer Zeremonien - aber darin stand die Herrlichkeit nicht, welche David voraussah, sondern in etwas ganz anderem, in dem Wort, das in diesem Tempel verkündigt wurde: „Herrliche Dinge, sagt er, werden in dir gepredigt, du Stadt Gottes.“ Ja, die ganze äußere Pracht und Herrlichkeit, all' der reiche Zeremoniendienst sollte gerade dann fallen und aufhören, wann im eigentlichen Sinn das Wort sich erfüllen würde: Herrliche Dinge werden in dir gepredigt, wann der erwartete Erlöser gekommen sein und das Evangelium ausgehen würde von Jerusalem. Damals war die rechte Herrlichkeit für Jerusalem, die Herrlichkeit, die David im Geist vorausgesehen hatte, erschienen, als am Pfingstfest über die versammelten Gläubigen der Heilige Geist ausgegossen ward und sie die großen Taten Gottes verkündigten, als sie das Wort des Heilandes verstanden und aller Welt predigten: Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingebornen Sohn gab, auf dass Alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Wer wollte es tadeln, dass die Liebe zu Gottes Wort heute noch wie in den Tagen Salomos dem Herrn schöne und reiche Tempel baut, prachtvolle Dome, deren Bau es schon verkündigt: Hier ist des Herrn Haus; aber vergessen wir es nicht, auch in der Wüste, auf der nur mit einem Stein bezeichneten Stätte, wo Jakob die Engel Gottes hatte auf- und niedersteigen sehen und den Herrn sprechen hören: Ich bin der Herr, Abrahams deines Vaters Gott und Isaaks Gott da hatte er, im Dank für die ihm gegebene herrliche Verheißung, gesagt: Gewiss ist der Herr an diesem Ort; wie heilig ist diese Stätte, hier ist nichts anderes denn Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels! Um in Gottes Haus sich zu wissen, kommt's wahrlich nicht darauf an, wie dies Haus gebaut und beschaffen ist, sondern was in diesem Haus gepredigt wird, und die unscheinbarste, einfachste, ärmlichste evangelische Dorfkirche sieht sich nicht arm an, auch im Vergleich mit dem prachtvollsten Dom, wenn man von ihr nur das sagen kann: Herrliche Dinge werden in dir gepredigt. Ihr Turm zeigt auch gen Himmel, und ihre Glocken rufen auch herzu alle diejenigen, welche den Staub der Welt abschütteln und ihres Jochs vergessen wollen; ihr Altar ist auch ein Tisch, an dem die Mühseligen und Beladenen von dem Herrn erquickt werden. Die herrlichen Dinge, die darin gepredigt werden, sind, wie ein Mensch recht glauben und heilig leben und selig sterben könne. Die Predigt des Gesetzes, die dem Menschen das Auge öffnet über das Elend, in dem er sich befindet; die ihn klar macht über die Armut, die Ohnmacht, die Krankheit, denen er unterworfen ist, über den Tod, der der Sünde Sold ist; die ihn aufweckt aus dem Schlaf der Sicherheit, dass er den Zorn Gottes fühlt und diesem Zorne entrinnen möchte; die Predigt vom Kreuz, dass der Sohn Gottes unser Elend an sich genommen und die Strafe getragen hat, dass wer an den Sohn glaubt, gerecht ist, weil sein Blut rein macht von aller Sünde; - die Predigt von der Gerechtigkeit, die der Heiland erworben hat und welche die Krankheit und Sünde des Menschen bedecken und ihm zum Schmuck und Ehrenkleid werden soll, wenn er vor den Richterstuhl Gottes tritt; - die Predigt von der wunderbaren Erbarmung Gottes, von der Vaterliebe, mit der er den verlorenen Kindern entgegen kommt, mit der er sie schirmt, stärkt, tröstet, führt und leitet; - die Predigt von der künftigen Herrlichkeit, die noch an ihnen soll offenbart werden, wie trotz aller Gnade, die ihnen bereits geworden ist, doch noch nicht erschienen ist, was sie sein werden, und wie sie Fleiß tun sollen, dass sie das Erbe, das ihnen bereits beigelegt ist, nicht wieder verlieren das sind die herrlichen Dinge, die großen Taten Gottes, die in unserer Kirche gepredigt werden; das sind die Güter, die einem jeden Christen geboten werden, unendlich tröstlicher und teurer und notwendiger als alles, was sonst noch auf Erden erreicht und gewonnen werden kann. Denn was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewänne und litte Schaden an seiner Seele, oder was kann der Mensch geben, dass er seine Seele wieder löse? Verachtet diese lautere Predigt des Heiles nicht; wendet es auch auf eure Kirche an, was David sagt von dem Hause Gottes: „Wie lieblich sind deine Wohnungen, Herr Zebaoth; meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des Herrn, mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott; denn der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ihr Nest, nämlich deine Altäre, Herr Zebaoth, mein König und mein Gott!“ Und wo ihr es wisst, dass herrliche Dinge da gepredigt werden, da denkt, so oft ihr aus eurem Haus euch auf den Weg macht zum Hause Gottes, an die Ermahnung: „Bewahre deinen Fuß, wenn du zum Haus Gottes gehst, und komm, dass du hörst“, und wenn ihr wieder heim geht, an die Ermahnung: „Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren.“
Nun lasst uns noch hören, was der Psalm Drittens
sagt über das wunderbare Wachstum der christlichen Kirche. Rahab, das ist Ägypten, und Babel, die Philister und Syrer und Mohren waren teils ferne von Jerusalem, teils waren sie die beständigen Feinde und Dränger des Volkes, in heidnischer Finsternis und in heidnischen Gräueln dahin lebend, - und siehe! diese sollten mit Israel geeinigt werden. „Ich will predigen lassen“, heißt es im Psalm, „Rahab und Babel, dass sie mich kennen sollen: siehe, die Philister und Syrer samt den Mohren werden daselbst geboren“ das ist, sie sollen Jerusalem zu ihrer Heimat, zu ihrer geistlichen Mutter haben. Ja es sollen alle Nationen aus ihrem Schoß ihre geistliche Nahrung empfangen, sagt der Psalm: „Man wird zu Zion sagen, dass allerlei Leute darin geboren werden, und dass er, der Höchste, sie baue. Der Herr wird predigen lassen in allerlei Sprachen, dass derer etliche auch daselbst geboren werden.“
Ihr habt, Geliebte, am verflossenen Pfingstsonntag gehört, wie diese Weissagung erfüllt ward in Jerusalem, wie die Leute aus allen Enden der Erde versammelt waren und hörten die Apostel die herrlichen Taten Gottes predigen und verwundert frugen: „Sind nicht diese alle, die da reden, aus Galiläa? Wie hören wir denn ein jeglicher seine Sprache, darin wir geboren sind?“ und wie an jenem Tag dreitausend Seelen hinzugetan wurden und desgleichen später der Hauptmann Cornelius und der Kämmerer aus Mohrenland mit vielen Tausenden der Fremden und Fernstehenden ihres Volkes, die sich zu dem Glanz, der von Zion ausgegangen war, bekehrten, wie's hier im Psalm vorausgesagt ist. Möge der Herr seiner Kirche erhalten das Wachstum nach außen; bis jetzt hat er's getan. Was der Psalm sagt und der Herr in jenem Gleichnis vom Senfkorn wiederholt, das da zuerst das kleinste ist von allen Gewächsen, dann aber zum Baum wird, unter dem die Vögel des Himmels wohnen, ist wahr geworden und wird immer mehr erfüllt. Wenn auch nur langsam, doch aber geht das Licht von Zion immer weiter aus über die Völker, die in Finsternis und Schatten des Todes sitzen; in allerlei Sprachen übersetzt ist des Herrn Wort unter sie ausgegangen, und bald in geringerer, bald in größerer Zahl werden die Heiden hinzugetan zum Volke Gottes. Solches Wachstum möge aber der Herr ihr auch verleihen nach Innen. Er gebe, dass die, welche von je an ihr nur Feinde gewesen, endlich ihre Freunde werden, dass die, welche, obwohl sie ihr angehören, doch noch nie recht sich zu ihr gewendet haben, mit einem aufrichtigen Herzen sich zu ihr wenden, dass sie nicht mehr verschmachtet sitzen, während der Herr den Tisch ihnen bereitet und ihnen voll einschenken möchte, dass sie vielmehr vom Brot des Lebens sich speisen und aus dem lebendigen Brunnen sich tränken lassen, dass sie den Ruf hören und die mancherlei Sprache verstehen, welche der Heilige Geist zu ihnen redet, dass das Pfingstfest erfülle die Pfingstverheißung: „Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleische wegnehmen, und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will solche Leute aus euch machen, die meine Rechte halten und in meinen Geboten gehen, dass sie danach tun.“ Und der Herr, der seine Verheißung erfüllt hat, dass sein Reich ein Senfkorn sei, das, Anfangs klein, groß in die Höhe wachse, der erfülle auch fort und fort die andre Verheißung, dass sein Reich ein Sauerteig sei, der die tote träge Masse der Namenchristen, der auch unser eignes totes und träges Herz immer mehr durchdringe. Er erhalte unsre Kirche auf seinen heiligen Bergen, er erhalte ihr die Predigt seines herrlichen Wortes, er erhalte ihr Wachstum, dass ihre Kinder geboren werden wie der Tau aus der Morgenröte. Dann bleibt es immer bei seiner Verheißung: „Der Herr liebt Die Tore Zions über alle Wohnungen Jakobs.“ Getreu ist der uns ruft, welcher wird es auch tun. Amen.